Tag 1:
Ankunft Windhoek

Die Gäste und MTB’s werden per Transfer auf eine Gästefarm nahe Windhoek gebracht. Der Tag gestaltet sich entspannt, die Räder werden aufgebaut und das Material getestet. Am Nachmittag kann eine kleine „Eingewöhnungsrunde“ auf dem Bike gemacht werden.
Bikedauer: ca. 1 Stunde, 10-12 km, ca. 100-150 HM
Übernachtung: Lodge/Gästefarm

Tag 2:
Windhoek – Spreetshoogte to Namibgrens

Nach einem herzhaften Frühstück freuen wir uns auf unsere erste Bike-Etappe. Die Fahrspur schlängelt sich
durch Buschsavanne und Akazienwälder bis wir auf die Hauptstraße stoßen. Von hier aus geht es mit dem Auto
weiter durch das Khomas Hochland bis zu den Rantbergen am Rande der Namib. Wir biken auf guter
Schotterstraße bis zur Gästefarm Namibgrens. Unsere Unterkunft liegt eingebettet zwischen riesigen
Granithügeln und ist der Ausgangspunkt für etliche, sehr interessante und anspruchsvolle Bike Trails, die wir
am Nachmittag befahren können.
Bikedauer ca. 4 Stunden ca. 40-50 km, 250 HM
Übernachtung: Camping Namibgrens Gästefarm

Tag 8:
Brandberg, Damaraland

Wir erwachen mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, umgeben von Granitfelsen, die bis in dem blauen Himmel reichen. Die Landschaft um die Spitzkoppe mit ihren benachbarten Granitbergen, den sogenannten Pontoks, ist einmalig in Namibia.
Nach einem herzhaften Frühstück geht es auf unseren Bikes rund um die Spitzkoppe und auf staubigem Naturweg, mit Blick auf den eindrucksvollen Brandberg, in Richtung Uis. Die Gegend ist geprägt von den drei größten Granitinselbergen – die Spitzkoppe, das Erongo Gebirge und der Brandberg. Unsere Fahrt führt vorbei Kleinsiedlungen kommunaler Bauern des Damara Stammes, die hier beheimatet sind. Die Region ist reich an Halbedelsteinen, die in den Granitfelsen gefunden werden. Sie stellen eine der wichtigen Einkommensquellen für die Einheimischen dar, da diese sich nicht nur auf die Landwirtschaft in diesem trockenen Halbwüstengebiet verlassen können. Wir nähern uns dem Minenort Uis, der Brandberg rückt immer näher.
Das Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung des Landes, der Königstein ist 2.573 Meter hoch, aus der 700 Meter hohen Namibebene ragt das vulkanisch entstandene Massiv weithin sichtbar hervor. Bekannt ist das Gebiet aber vor allem durch die vielen Felszeichnungen der Buschmänner. Die bekannteste unter ihnen ist die „Weiße Dame“, die allerdings einen Jäger darstellen soll.
Unsere außergewöhnliche Campsite liegt am trockenen Flussbett des Ugab. Ein Fluss, der in der Regenzeit häufig sogar den atlantischen Ozean erreicht. Das Trockenflussbett ist Heimat der wüstenangepassten Elefanten. Mit etwas Glück machen wir Bekanntschaft mit den Dickhäutern während wir unter einem riesigen Ana-Baum entspannen. Nach einem Sundowner freuen wir uns auf eine erfrischende OpenAir-Dusche und bereiten uns auf unsere nächste Bike-Etappe vor.
Bikedauer: 3-5 Stunden, Zwei Etappen. 1. Etappe: ca, 35 km, ca. 220 HM; 2.Etappe: ca. 25 km, ca. 50 HM
Übernachtung: Brandberg White Lady Lodge, Camping

Tag 9:
Bike Hochgefühle am Ugab Revier zu den Sandsteinbergen von Twyfelfontein

D

Mit dem Krähen des Frankolin, der im Sand um unser Camp nach Insekten scharrt, beginnen wir den heutigen Tag. Wir biken am Ugab Revier entlang und fahren den ganzen Weg bis nach Sorris Sorris und daran vorbei. Die üppig bewachsenen Ufer der Trockenflüsse bieten Nahrung und Schutz für viele Tiere. Wir setzen unsere Fahrt fort in nördliche Richtung.
Wir erreichen das Madisa Camp, errichten unser Zeltlager. Nach einem erlebnisreichen Tag genießen wir den wohlverdienten Sundowner in einzigartiger Kulisse. Wir freuen uns auf ein ehrliches Stück «Braaivleis» unter sternenklarem Himmel, der die Milchstraße so erscheinen lässt, als liege sie nur eben gerade um die Ecke
Bikedauer: ca. 4-5 Stunden, 40-50 km, 200 HM
Übernachtung: Madisa Camp, Camping

Tag 10:
Ausflug ins Damaraland

Die trockene und steinige Wüstenprärie reicht westlich von Twyfelfontein bis hin zur Skelettküste. Diese abgeschiedene Region ist Heimat einer Vielzahl von wilden Tieren - Zebras, Giraffen und das selten vorkommende schwarze Nashorn finden hier Lebensraum.
Wir biken durch abgelegene Täler in denen, nach gutem Regen, kleine Herden der seltenen Bergzebras und Giraffen anzutreffen sind. Die faszinierende Geologie gibt uns einen Einblick in die Zeit des späten Karbon- bis frühen Jura-Zeitalters, als der Superkontinent Gondwana auseinanderbrach. Wir nehmen uns Zeit die Pflanzenwelt zu erkunden, die sich dieser wasserarmen Umgebung auf einzigartige Weise angepasst hat. Unser Reiseleiter erklärt uns die Besonderheiten der verschiedenen Commiphora-, Aloe- und Akazienarten.
Der Rundweg bringt uns in die Nähe des vulkanisch entstandenen Doros Kraters, weiter südlich zu von der lokalen Bevölkerung bewirtschafteten Gebieten bis hin zum Sandsteingebirge Twyfelfontein. Uns begleitet die Silhouette des Brandbergs in der Ferne. Die Landschaft ist einzigartig – eine Kombination aus Granit, Sandstein und vulkanische Felsen.

Die Sandsteinberge von Twyfelfontein sind die Überreste einer alten Wüste vor mehr als 280 Millionen Jahren. Auf über mehr als 200 Felsplatten sind an die 2500 Felszeichnungen eingraviert. Die ältesten von ihnen reichen bis in die Steinzeit zurück.
Damals dienten die Sandsteinberge den Jägern Schutz und Wasser. Aufgrund von flachen und weichen Felsstrukturen war Twyfelfontein ideal für Felsmalereien und Gravuren. Hier befinden sich einige der schönsten Felszeichnungen der Welt. Twyfelfontein ist auch aus diesem Grund von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.
Am Nachmittag kehren wir zum das Madisa Camp zurück und freuen uns auf einen gemütlichen und erholsamen Abend am Lagerfeuer.
Bikedauer: 4-5 Stunden, 35-55 km, 270 HM
Übernachtung: Madisa Camp, Camping

Tag 11 & 12
Etosha National Park

Nach all den Tagen in der Namib fahren wir heute mit unserem Auto via „Versteinertem Wald“ Richtung
Khorixas und Ugab Terassen. Wir biken durch das „Marlboro Country“, bewundern bizarre Felsformationen und
die beeindruckende Felsnadel der „Finger Klippe“, die durch Erosion aus ca. 30 Millonen Jahre alten
Kalkschichten entstanden ist. Nach dem Mittagessen auf der Vingerklip Lodge fahren wir mit dem Auto weiter
zum Etosha National Park. Der Etosha Nationalpark ist mit einer Fläche von 22 000 Quadratkilometern einer
der größten und eindrucksvollsten Wildparks im südlichen Afrika. Etosha heißt „großer weißer Platz“ und
bezieht sich auf die große Salzpfanne (5000 Quadratkilometer), die dem Park ihren Namen gab. Im Park leben
alle nur erdenklichen Tiere: Löwen, Elefanten, Giraffen, Nashörner etc. Kein Besuch Namibias ist komplett ohne
2 Tage hier verbracht zu haben.
Bikedauer: 2 Stunden, 30-40 km, 190 HM
Übernachtung: Taleni Etosha Village oder ähnlich

Tag 13:
Otjiwa Game Ranch

Wir verlassen das Tierparadies des Etosha Nationalparks und fahren im Auto über Otjiwarongo bis zu einer Wildfarm im zentralen Norden Namibias. Wir halten bei der Otjiwa Lodge, machen dort unsere Mittagspause und bereiten uns auf unser letztes Bike-Abenteuer vor. Der harte Kalaharisand macht das Fahrraderlebnis durch die Buschsavanne zu einem reinen Vergnügen. Wir kommen den Wildtieren auf unseren Mountainbikes ganz nahe. Eventuell sehen wir eines der sehr seltenen Breitmaulnashörner, Giraffen und Antilopen. Wir feiern unseren letzten namibischen Sonnenuntergang und freuen uns auf ein köstliches Abendessen unter freiem Sternenhimmel.
Bikedauer: ca. 2 Stunden, 20 km, 100 HM
Übernachtung: Otjiwa Safari Lodge

Tag 14:

Windhoek Abflug

Leider geht heute unser Namibia-Abenteuer langsam zu Ende.
Abhängig von der zeitlichen Situation haben wir eventuell die Möglichkeit eine Wanderung zu unternehmen oder noch einmal das Fahrrad zu besteigen. Auf dem Weg nach Windhoek werden wir sicherlich an dem Holzschnitzermarkt in Okahandja einen Stopp einlegen, um uns die handgefertigten Schnitzereien anzuschauen und kleine Mitbringsel zu kaufen.
Windhoek, mit ca. 350 000 Einwohnern die Hauptstadt Namibias, lädt zu einem letzten, kurzen Stadtbummel ein, bevor wir zum Flughafen gefahren werden und dort Namibia mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken verlassen.


Änderungen im Routenablauf je nach Witterungsbedingungen vorbehalten.