Namibia MTB Safari

Namibia MTB Safari

Termine 2021  
17.04.2021 - 30.04.2021  
26.06.2021 - 09.07.2021  
18.09.2021 - 01.10.2021  
23.10.2021 - 05.11.2021  

Dauer: 14 Tage/ 13 Nächte

 

Namibias Hauptstadt Windhoek
Ankunft – Stadtbesichtigung - Entspannung
 
Die Dünen von Sossusvlei
Das ultimative Wüstenerlebnis
 
Namib Naukluft Nationalpark
Spannende Mountain Trails – Natur Pur
 
Huab Wilderness Abenteuer
Einsame Pisten im Damaraland
 
Safari im Etosha Nationalpark
Das Tierparadies

 

Dauer: 14 Tage/ 13 Nächte

Namibia ist ein hervorragendes Land für eine Menge an Funsportarten. Als eines der politisch stabilsten Länder Afrikas und durch seine immer noch enge Verbundenheit mit Deutschland ist Namibia das Reiseziel vieler deutscher Touristen. Etwas über 30 % der namibischen Bevölkerung spricht Deutsch. Eine sehr gute Infrastruktur und eine Landschaft die Ihresgleichen ;) sucht prädestinieren Namibia für unsere Bikeaktivitäten.

Wir haben für Euch in mehreren Aufenthalten in 2003 eine wunderschöne Kombination aus Bike und Erlebnisurlaub erarbeitet.

Ein zweiwöchiger Trip mit dem Mountainbike, die faszinierende Tier- und Naturwelt Namibias erleben. Sossusvlei, Blutkoppe, Namibias Ayers Rock und Swakopmund - Biketage der Superlative. Vom Brandberg nach Twyvelfontein fahren wir durch die Weite Namibias. Wir fahren im Nichts und erleben doch so viel. Beeindruckende Weite - das schier endlose Gefühl von Freiheit.

Ein Besuch im Etosha Nationalpark wo sich Elefanten und Nashörner ein Stelldichein geben gehört natürlich in unsere Reise. Ebenso wie ein Besuch der Stadt Swakopmund am Atlantik, das sehr an ein altes deutsches Provinzstädtchen erinnert. Was uns dort erwartet ist faszinierend. Wir können Dünenboarden auf den höchsten Dünen der Welt, oder Quadbiken und Skydiven. Oder erleben während einer "Mola Mola" Tour die großen Robbenherden und Flamingobestände. Natürlich fahren wir auch durch die älteste Wüste der Welt, die Namib, welche dem Land seinen Namen gab. Untergebracht sind wir während dieser 2-wöchigen Tour weithgehend auf privaten Farmen und Lodges.Eine abwechslungsreiche Tour durch ein traumhaftes afrikanisches Land, die den Teilnehmern neben dem Sport auch Land, Leute und Kultur näher bringen möchte.

Reiseprogramm:

Tag 1                                                                                                                                     (-/-/A)

Ankunft Windhoek

Wir und eventuell auch unsere Mountainbikes werden am Flugplatz abgeholt und auf eine Gästefarm nahe Windhoek gebracht. Der Tag gestaltet sich entspannt, die Räder werden individuell abgestimmt und das Material getestet. Am Nachmittag kann eine kleine „Eingewöhnungsrunde“ auf dem Bike gemacht werden. Wir werden je nach Zeit eventuell auch eine kleine Stadtrundfahrt machen, auf der wir die Sehenswürdigkeiten von Namibias Hauptstadt sehen werden.

Übernachtung: Vineyard Country Lodge

 

Tag 2                                                                                                                                    (F/M/A)

Windhoek, Spreetshoogte nach Namibgrens

Wir verlassen Windhoek nach einem reichhaltigen Frühstück und freuen uns gut gestärkt auf die erste Fahrradetappe. Wir fahren in Richtung der Namib Wüste, die wir in den nächsten Tagen geniessen werden. Die Strecke geht in Richtung Westen auf die Rantberge zu. Wir biken auf guter Schotterstrasse bis zur Gästefarm Namibgrens. Unsere Unterkunft liegt eingebettet zwischen riesigen Granithügeln und ist der Ausgangspunkt für etliche, sehr interessante und anspruchsvolle Bike Trails, die wir am Nachmittag befahren können.

Strecke im Reisefahrzeug: 150 km

Bike-Dauer: 3 h, Distanz: 40 km, Höhenunterschied: 330 m

Übernachtung: Namibgrens Gästefarm

 

Tag 3                                                                                                                                    (F/M/A)

Über den Spreetshoogte Pass zum Tsauchab River Camp zwischen den Tsaris- und Naukluft-Bergen

Am Morgen fahren wir am Abbruch zwischen dem Hochland und der Vor-Namib entlang. Uns erwartet eine atemberaubende Aussicht am Spreetshoogte Pass und eine interessante Abfahrt auf der wenig befahrenen Passstrasse. Die Täler ringsum beherbergen eine einmalige Pflanzen- und Tierwelt.

Nach wenigen Kilometern erreichen wir eine ruhige Strasse, die uns zu den Ausläufern des Dünenmeeres und nach Solitaire führt, einer Oase in der Wüste, die für ihren Apfelkuchen und Wild-West-Atmosphäre weithin bekannt ist. Im Reisefahrzeug geht es entlang der Naukluft-Berge weiter zum Tsauchab River Camp, das malerisch zwischen zwei landschaftlich einzigartigen Gebirgszügen liegt. Wir beziehen unsere Bungalows, die im Schatten riesiger Feigenbäume entlang eines ausgetrockneten Flussbettes aufgereiht sind und halten eine kurze Siesta.

Anschliessend erkunden wir mit unseren Bikes auf kaum sichtbaren Autospuren die wilden und zerklüfteten Randgebiete des Tsaris- und Zebra-Gebirges. Wir sind allein in unberührter Natur und geniessen die überraschenden Herausforderungen und die aufregenden Down-Hills, die der Pfad für uns bereithält. Bestimmt kreuzen ein paar wilde Tiere, wie das vom Aussterben bedrohten Hartmann Bergzebra oder Antilopen wie Kudu, Oryx oder Springbock unseren Weg. Besonders faszinierend ist jedoch die Geologie, denn ganz deutlich erkennt man die Sedimentschichten eines uralten Meeres, denen das Zebra-Gebirge seinen Namen verdankt. Nach unserer Rückkehr im Camp haben wir uns eine Pause verdient, bevor wir uns ein Grill-Abendessen unter funkelndem Sternenhimmel schmecken lassen. Über offenem Feuer werden einige Leckereien aus köstlichem namibischem Fleisch und lokalen Gemüsesorten zubereitet, dazu gibt es eine Auswahl an herrlich frischen Salaten.

Strecke im Reisefahrzeug: 80 km

Bike-Dauer: 3-5 h, Distanz: 50 km, Höhenunterschied: 380 m

Übernachtung: Tsauchab River Camp

 

Tag 4                                                                                                                                    (F/M/A)

Tsauchab Trockenfluss und Dünenmeer von Sossusvlei

Das weltberühmte Sossusvlei ist das Highlight des heutigen Tages. Wir biken vom Tsauchab River Camp auf einem Jeep-Trail, der uns entlang des Tsauchab Trockenflusses zur Hauptschotterstrasse führt. Hier laden wir die Bikes auf und fahren nach Sesriem, dem Tor nach Sossusvlei. In unserem Safari-Fahrzeug gelangen wir tief ins Dünenmeer und zu einigen ausgetrockneten Vleis, die sich alle paar Jahre nach guten Regenfällen mit Wasser füllen. Die letzten Kilometer geht es durch tiefen Sand, eine Herausforderung für unser Allradfahrzeug. Vielleicht möchten wir auch einen Teil des Weges zu Fuss gehen. Sobald wir das eigentliche Sossusvlei erreicht haben, können wir eine der bis zu 300m hohen Dünen besteigen und den Blick über die Lehmsenken und das Dünenmeer, das sich bis zum Atlantik erstreckt, schweifen lassen.

Wieder zurück beim Fahrzeug stärken wir uns mit einem Picknick unter riesigen Kameldornbäumen, die hier seit Hunderten von Jahren überlebt haben. Am frühen Nachmittag geht es zurück nach Sesriem und weiter bis zu unserer Unterkunft für diese Nacht. Als grosses Finale des Tages und mit der Gelegenheit diesen eindrucksvollen Tag entspannt Revue passieren zu lassen, geniessen wir den spektakulären Sonnenuntergang in den unendlichen Weiten der Namib bei einem kühlen Drink.

Strecke im Reisefahrzeug: 300 km

Bike-Dauer: 2 h, Distanz: 20-30 km, Höhenunterschied: 290 m

Übernachtung: Rostock Ritz Desert Lodge oder Barchan Dune Lodge

 

Tag 5                                                                                                                                    (F/M/-)

Über die Blutkuppe nach Swakopmund

Unsere heutige Bike-Strecke führt uns durch das Wüstengebiet des nördlichen Namib Naukluft Parks, östlich des Granit-Inselbergs Blutkoppe. Wir biken auf einem Jeep-Trail, der uns in ein Naturgebiet führt, in dem eine Vielzahl von an die Wüste angepassten Tieren leben, darunter Zebras, Oryx-, Kudu- und Springbockantilopen, Strausse und andere kleinere Säugetiere. Auch brüten in dieser Gegend einige der seltenen Ohren-Geier, die wir mit etwas Glück unterwegs beobachten können. Abgesehen von den grossen Kameldornbäumen, die den Linien der ausgetrockneten Wasserläufe folgen, ist das Gebiet mit Granit-Inselbergen und anderen interessanten Felsformationen übersät, von denen die Blutkoppe die grösste und beeindruckendste ist.

Wir biken zur Wasserstelle Gembsbokwater, geniessen dort ein Picknick während hoffentlich einige Tiere kommen, um ihren Durst zu stillen. Weiter geht unsere eindrucksvolle Fahrt zum Tinkas-Damm und zur Blutkuppe. Es ist ein herrliches Gefühl der grenzenlosen Freiheit in diesem riesigen Wüsten-Gebiet unterwegs zu sein in dem es sehr unwahrscheinlich ist auf andere Menschen zu treffen.

An der Blutkuppe angekommen möchten wir bestimmt noch einen kurzen Spaziergang die kahlen Felsplatten hinauf unternehmen, denn die ca. 200 Höhenmeter sind rasch überwunden und der Weitblick über die umliegenden Geröllflächen ist grandios. An klaren Tagen kann man nach Westen sogar etwa 80km weit bis nach Swakopmund und nördlich den 120km entfernt liegenden Granit-Inselberg Spitzkoppe sehen.

Nach einem schnellen Abstieg laden wir unsere Fahrräder auf und fahren die letzten Kilometer auf einer guten Strasse nach Swakopmund an der Atlantikküste. Wir geniessen das Abendessen in einem feinen Fischrestaurant mit Blick aufs Meer.

Strecke im Reisefahrzeug: 200 km

Bike-Dauer: 2-3 h, Distanz: 40 km, Höhenunterschied: 300 m

Übernachtung: Swakopmund Plaza Hotel

 

Tag 6                                                                                                                                    (F/M/-)

Swakopmund

Nach dem Frühstück brechen wir nach Walvis Bay auf und erleben einen abenteuerreichen Katamaran-Ausflug in der Lagune von Walvis Bay am atlantischen Ozean. Mit dem Boot kommen wir ganz nahe an Tiere wie Robben und Delfine heran und sehen viele verschiedene Vogelarten wie Pelikane, Weissbrustkormorane, Seeschwalben und Flamingos. Nachmittags haben wir Gelegenheit die historisch interessante Stadt Swakopmund zu erkunden. Es gibt nette kleine Geschäfte, Cafés, ein sehr interessantes Museum und ein grosses Angebot an Outdoor-Aktivitäten, wie z.B. Rundflüge, Quad Biking oder Dune Boarding (fakultativ).

Übernachtung: Swakopmund Plaza Hotel

 

Tag 7                                                                                                                                    (F/M/A)

Mondlandschaft, Spitzkoppe und Erongo-Gebirge

Unsere erste Bike-Etappe am heutigen Tag führt uns am Swakop-Trockenfluss entlang zur Mondlandschaft. Dieses einzigartige Gebiet, ein „Ödland“ das wahrhaftig so aussieht als befände man sich auf dem Mond, grenzt an die linearen Küstendünen gleich ausserhalb des Ortes Swakopmund und die weiter östlich im Landesinneren gelegenen Kiesflächen. Wir biken auf einem abgelegenen und menschenleeren Trail über einige Hügel und durch Seitenschluchten des Swakop-Trockenflusses bis zur unter großen Palmen gelegenen Goanikontes Oase. Hier angekommen lassen wir uns im rustikalen Restaurant der Lodge zum Mittagessen verwöhnen. Bereits zur Deutschen Kolonialzeit wurde hier aufgrund der ergiebigen Grundwasservorkommen Landwirtschaft betrieben, um Swakopmund mit frischen Produkten zu versorgen.

In unserem Reisefahrzeug fahren wir von Goanikontes in Richtung Osten zum südlichen Teil eines Gebiets namens Damaraland, in dem der Stamm der Damara beheimatet ist. In dieser Gegend befinden sich drei große Inselberge aus Granit, die Spitzkoppe, das Erongo-Gebirge und den Brandberg, Namibias höchstes Berg-Massiv.

Abermals steigen wir auf unsere Bikes und radeln auf einer Schotterstraße zu einer Felsbrückenformation an der Spitzkoppe, einer der interessantesten Sehenswürdigkeiten im Umkreis und mit einem einzigartigen Blick auf die Spitzkoppe sowie die benachbarten Pontok-Berge. Nach unserer Erkundungstour der umliegenden Felsformationen erreichen wir nach einer kurzen Fahrt unsere Lodge und lassen dort den Tag gemütlich ausklingen.

Strecke im Reisefahrzeug: 100 km

Bike-Dauer: ca. 4-5 h, Distanz: 45-60 km, Höhenunterschied: 400 m

Übernachtung: Hohenstein Lodge oder ähnlich

 

Tag 8                                                                                                                                    (F/M/A)

Brandberg, Damaraland

Wir erwachen mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, umgeben von Granitfelsen, die bis in den blauen Himmel reichen. Nach einem herzhaften Frühstück geht es auf unseren Bikes auf einem Naturweg rund um die Spitzkoppe. In der Ferne begleitet uns der eindrucksvolle Brandberg, unser heutiges Ziel.

Unsere Fahrt führt vorbei an einigen Kleinsiedlungen kommunaler Bauern des Damara Stammes. Die Region ist reich an Halbedelsteinen, die in den Granitfelsen gefunden werden. Sie stellen eine der wichtigen Einkommensquellen für die Einheimischen dar, da diese sich nicht nur auf die Landwirtschaft in diesem trockenen Halbwüstengebiet verlassen können. Wir nähern uns dem Minenort Uis, der Brandberg rückt immer näher.

Das Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung des Landes, der Königstein ist 2.573 Meter hoch, aus der 700 Meter hohen Namib-Ebene ragt das vulkanisch entstandene Massiv weithin sichtbar hervor. Bekannt ist das Gebiet aber vor allem durch die vielen Felszeichnungen der Buschmänner. Die bekannteste unter ihnen ist die „Weisse Dame“, die allerdings einen Jäger darstellen soll.

Unsere Lodge liegt nicht weit vom Ugab Trockenfluss entfernt. Während der Regenzeit sammelt sich jedoch im riesigen Auffanggebiet weiter östlich derart viel Wasser, dass der Fluss häufig sogar den Atlantik erreicht. Im sonst meist trockenen, aber dennoch nahrungsreichen Flussbett wandern die an die Wüste angepassten Elefanten auf und ab. Mit etwas Glück sollten wir einige von ihnen an unserer Lodge oder an einem der Wasserstellen weiter unten am Fluss vorbeiziehen sehen. Nach einem Sundowner freuen wir uns auf eine erfrischende Dusche und ein feines Abendessen mit Blick auf den Brandberg.

Strecke im Reisefahrzeug: 90 km

Bike-Dauer: 3-5 h, Distanz: 45-60 km, Höhenunterschied: 490 m

Übernachtung: Brandberg White Lady Lodge

 

Tag 9                                                                                                                                    (F/M/A)

Bike Hochgefühle am Ugab Revier zu den Sandsteinbergen von Twyfelfontein

An manchen Tagen windet sich der Küstennebel entlang der Flussläufe bis weit ins Landesinnere, sogar bis zum Brandberg. Daher wird der Ugab und andere Trockenflüsse im Nordwesten Namibias als lineare Oasen bezeichnet, denn sie bieten den Tieren und Vögeln der Wüste Schatten, Nahrung und Quellwasser.

Wir biken auf Feldwegen und Pfaden entlang des Ugab nach Norden, mit dem Brandberg im Rücken und den versteinerten Sandsteinfelsen und Vulkangesteinen des Etendeka-Plateaus im Norden bis zum kleinen Dorf Sorris Sorris.

Von hier aus geht es im Reisefahrzeug weiter bis zu den Sandstein- und Granithügeln von Twyfelfontein. Die Vegetation besteht zunehmend aus Mopane Bäumen mit meist saftig grünen Blättern, die an Engelsflügel erinnern - eine willkommene Abwechslung zum sonst eher kargen Anblick der Wüste.

Auch unser heutiges Zielgebiet in der Nähe eines Trockenflusses, dem Huab, und wird daher ebenfalls oft von Wüsten-Elefanten besucht. Nach diesem ereignisreichen Tag haben wir die Möglichkeit uns am Pool zu erholen oder noch einen kleinen Spaziergang in die Umgebung zu unternehmen, um die Farbenpracht dieser einzigartigen Landschaft zu geniessen während im Westen die Sonne untergeht.

Strecke im Reisefahrzeug: 80 km

Bike-Dauer: 3,5 h, Distanz: 30-40 km, Höhenunterschied: 690 m

Übernachtung Twyfelfontein Adventure Camp oder ähnlich

 

Tag 10                                                                                                                                  (F/M/A)

Ausflug ins Damaraland         

Die trockene und steinige Wüstenprärie reicht westlich von Twyfelfontein bis hin zur Skelettküste. Diese abgeschiedene Region ist Heimat einer Vielzahl von wilden Tieren - Zebras, Giraffen und das selten vorkommende schwarze Nashorn finden hier Lebensraum.

Wir biken durch abgelegene Täler in denen, nach gutem Regen, kleine Herden der seltenen Bergzebras und Giraffen anzutreffen sind. Die faszinierende Geologie gibt uns einen Einblick in die Zeit des späten Karbon- bis frühen Jura-Zeitalters, als der Superkontinent Gondwana auseinanderbrach. Wir nehmen uns Zeit die Pflanzenwelt zu erkunden, die sich dieser wasserarmen Umgebung auf einzigartige Weise angepasst hat. Unser Reiseleiter erklärt uns die Besonderheiten der verschiedenen Commiphora-, Aloe- und Akazienarten.

Der Rundweg bringt uns in die Nähe des vulkanisch entstandenen Doros Kraters, weiter südlich zu von der lokalen Bevölkerung bewirtschafteten Gebieten bis hin zum Sandsteingebirge Twyfelfontein. Uns begleitet die Silhouette des Brandbergs in der Ferne. Die Landschaft ist einzigartig – eine Kombination aus Granit, Sandstein und vulkanische Felsen.

Die Sandsteinberge von Twyfelfontein sind die Überreste einer alten Wüste vor mehr als 280 Millionen Jahren. Auf über mehr als 200 Felsplatten sind an die 2500 Felszeichnungen eingraviert. Die ältesten von ihnen reichen bis in die Steinzeit zurück.

Damals dienten die Sandsteinberge den Jägern Schutz und Wasser. Aufgrund von flachen und weichen Felsstrukturen war Twyfelfontein ideal für Felsmalereien und Gravuren. Hier befinden sich einige der schönsten Felszeichnungen der Welt. Twyfelfontein ist auch aus diesem Grund von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Strecke im Reisefahrzeug: 40 km

Bike-Dauer: 3-5 h, Distanz: 45-50 km, Höhenunterschied: 620 m

Übernachtung: Twyfelfontein Adventure Camp oder ähnlich

 

Tag 11 + 12                                                                                                                          (F/M/A)

Etosha National Park

Nach all den Tagen in der Namib fahren wir heute mit unserem Auto den Busch in Richtung Khorixas und Ugab Terrassen. Wir biken durch das „Marlboro Country“, bewundern bizarre Felsformationen und die beeindruckende Felsnadel der „Finger Klippe“, die durch Erosion aus ca. 30 Millionen Jahre alten Kalkschichten entstanden ist. Nach dem Mittagessen auf der Vingerklip Lodge fahren wir mit dem Auto weiter zum Etosha National Park. Der Etosha Nationalpark ist mit einer Fläche von 22 000 Quadratkilometern einer der grössten und eindrucksvollsten Wildparks im südlichen Afrika. Etosha heisst im Dialekt des Ovambo-Stammes „Grosser Weisser Platz“ und bezieht sich auf die riesige Salzpfanne (5000 Quadratkilometer), die dem Park ihren Namen gab. Im Park leben alle nur erdenklichen Tiere: Löwen, Elefanten, Giraffen, Nashörner und vieles mehr. Kein Besuch in Namibia ist komplett, ohne diese reiche Artenvielfalt genossen zu haben.

Strecke im Reisefahrzeug: 250 km

Bike-Dauer: 2,5 h, Distanz: 35 km, Höhenunterschied: 290 m

Übernachtung: Taleni Etosha Village oder ähnlich

 

Tag 13                                                                                                                                  (F/M/A)

Otjiwa Game Ranch    

Wir verlassen das Tierparadies des Etosha Nationalparks und fahren im Auto über Otjiwarongo bis zu einer Wildfarm im zentralen Norden Namibias. Wir halten bei der Otjiwa Lodge, machen dort unsere Mittagspause und bereiten uns auf unser letztes Bike-Abenteuer vor. Der harte Kalahari-Sand macht das Fahrraderlebnis durch die Buschsavanne zu einem reinen Vergnügen. Wir kommen den Wildtieren auf unseren Mountainbikes ganz nahe. Eventuell sehen wir eines der sehr seltenen Breitmaulnashörner, Giraffen und Antilopen.

Wir feiern unseren letzten namibischen Sonnenuntergang und freuen uns auf ein köstliches Abendessen unter freiem Sternenhimmel.

Strecke im Reisefahrzeug: 210 km

Bike-Dauer: 1 - 2 h, Distanz: 10- 20 km, Höhenunterschied: 100 m

Übernachtung: Otjiwa Safari Lodge

 

Tag 14                                                                                                                                  (F/-/-)

Windhoek Abflug

Leider geht heute unser Namibia-Abenteuer langsam zu Ende. Abhängig von der zeitlichen Situation haben wir eventuell die Möglichkeit eine Wanderung zu unternehmen oder noch einmal das Fahrrad zu besteigen. Auf dem Weg nach Windhoek werden wir sicherlich an dem Holzschnitzermarkt in Okahandja einen Stopp einlegen, um uns die handgefertigten Schnitzereien anzuschauen und kleine Mitbringsel zu kaufen. 

Windhoek, mit ca. 350 000 Einwohnern die Hauptstadt Namibias, lädt zu einem letzten, kurzen Stadtbummel ein, bevor wir zum Flughafen gefahren werden und dort Namibia mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken verlassen.

Strecke im Reisefahrzeug: 250 km

  • Beschreibung
  • Foto-Galerie
  • Routenverlauf
Leistungen
  • Mahlzeiten und Unterkünfte wie beschrieben (oder vergleichbar)
  • Alle Transporte und Transfers im Begleitwagen und Bike-Anhänger für den Transport der Räder
  • Alle Eintrittsgebühren und Aktivitäten wie in dem Reiseplan beschrieben
  • Professionelle deutschsprachige Reiseleitung mit zusätzlichem Fahrer
  • Mineralwasser während der Autofahrt / beim Biken

Nicht enthalten sind:

  • Flug
  • Getränke und Alkohol
  • Trinkgelder
  • Souvenirs
  • Leih Mountainbike
  • Helm

Ein Begleitfahrzeug steht immer zur Verfügung.

Weiterhin nicht inbegriffen:

  • Radtransport im Flugzeug (Air Namibia Radtransport 100,00 Euro oneway/ Stand Juli 2019)

Änderungen bei den Unterkünften vorbehalten.

Preise

3.490,00 Euro pro Person (ohne Flug) ab 4 Personen

Einzelzimmerzuschlag: 400,00 Euro

Teilnehmerzahl: mindestens 4, maximal 12 Teilnehmer

Anmeldeschluss: 6 Wochen vor Reisedatum; Bitte beachten Sie, dass diese Reise den Wechselkursen des Namibianischen Dollers unterliegt.

Für Radvereine oder Gruppen bieten wir jeden individuellen Termin ab 4 Personen.  Unverbindliche Anfrage

Verlängerungstage je nach Anreise auf der Vineyard Lodge (Nähe Windhuk):

ab 69,00 Euro im Doppelzimmer

ab 89,00 Euro im Einzelzimmer

Aufpreis Flughafentransfer: 49,00 Euro oneway

Leih Fullies

Leihbikes

Leihpreis MTB Fully:    370,00 Euro für die gesamt Zeit (29er Scott Spark)
Leihpreis E MTB Fully: 410,00 Euro für die gesamte Zeit (29er Suncycles; 500W)